Unscharfe Mengen (SS 2010)
Aus WWWwikiDe
Komplexe Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass große Mengen an Informationen gekoppelt mit großen Unsicherheiten auftreten. Derartige Systeme erlauben in der Regel keinen exakten mathematischen Zugang, so dass eine näherungsweise Betrachtung unumgänglich ist. Möchte man also beispielsweise ein Regelungsverfahren oder ein System zur Entscheidungsunterstützung entwerfen, so muss zum einen die Komplexität des unterlagerten Systems in geeigneter Weise reduziert werden. Da der Mensch diese Art der reduzierten Betrachtungsweise gut beherrscht, ist es häufig sinnvoll, ein reduziertes Modell auf der Basis linguistischer Aussagen eines Experten zu entwerfen. Zum anderen ist es erforderlich, Mechanismen zu definieren, welche eine sinnvolle Verarbeitung der vom System zur Verfügung gestellten unsicheren Daten erlauben.
Im Rahmen dieser Vorlesung sollen die grundlegenden Verfahren der unscharfen Informationsverarbeitung vermittelt werden. Hierzu wird zunächst die Repräsentation von unscharfen Informationen betrachtet. Basierend darauf werden Beziehungen zwischen unscharfen Variablen untersucht und Methoden für das unscharfe Schließen vorgestellt.
Voraussetzungen
Vordiplom
Vertiefungsgebiete
Theoretische Grundlagen
Anthropomatik
Kognitive Systeme
Diese Vorlesung wird auch im Master-Studiengang Informatik angeboten.
Zusatzmaterial
Termin und Ort
Donnerstag 14:00-15.30
Raum -101, Geb. 50.34 (Info)
Pilotveranstaltung: 15.04.2010
Mittwoch 14:00-15:00 (ab 05.05.2010)
Raum 148, Geb. 50.20 (Anthropomatik)
Dozent: Prof. Dr.-Ing. Uwe D. Hanebeck
Koordination / Übung: V. Klumpp