Unscharfe Mengen (SS 2017)

Komplexe Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass große Mengen an Informationen gekoppelt mit großen Unsicherheiten auftreten. Derartige Systeme erlauben in der Regel keinen exakten mathematischen Zugang, so dass eine näherungsweise Betrachtung unumgänglich ist. Möchte man also beispielsweise ein Regelungsverfahren oder ein System zur Entscheidungsunterstützung entwerfen, so muss zum einen die Komplexität des unterlagerten Systems in geeigneter Weise reduziert werden. Da der Mensch diese Art der reduzierten Betrachtungsweise gut beherrscht, ist es häufig sinnvoll, ein reduziertes Modell auf der Basis linguistischer Aussagen eines Experten zu entwerfen. Zum anderen ist es erforderlich, Mechanismen zu definieren, welche eine sinnvolle Verarbeitung der vom System zur Verfügung gestellten unsicheren Daten erlauben.

Im Rahmen dieser Vorlesung sollen die grundlegenden Verfahren der unscharfen Informationsverarbeitung vermittelt werden. Hierzu wird zunächst die Repräsentation von unscharfen Informationen betrachtet. Basierend darauf werden Beziehungen zwischen unscharfen Variablen untersucht und Methoden für das unscharfe Schließen vorgestellt.

Vertiefungsgebiete

  • Theoretische Grundlagen
  • Anthropomatik und Kognitive Systeme
  • Robotik und Automation

Diese Vorlesung lässt sich sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudiengang anrechnen. Die Veranstaltung findet diesjährig letztmalig für das Diplom statt.

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Termin und Ort

Vorlesung

Donnerstag 14:00-15:30
Raum -101, Geb. 50.34 (Info) Campusplan öffnen
Pilotveranstaltung: 27.04.2017

Übung

Mittwoch 14:00-15:00 (ab 17.05.2017)
Raum 148, Geb. 50.20 (Durlacher Tor) Campusplan öffnen

Dozenten

Dozent: Prof. Dr.-Ing. Uwe D. Hanebeck
Koordination / Übung: F. Pfaff


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